Kingdoms of Souls

Eine Mischung aus Kobato, Soul Eater & Kingdom Hearts
 
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 Trainingshalle der Waffen und Meister

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Soul
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BeitragThema: Trainingshalle der Waffen und Meister   Di Okt 11, 2011 7:15 am

Es ist wie eine Art Sporthalle, bloß das hier auch noch Trainingspuppen stehen und keine Bänke. Es gibt drei weitere Räume wenn man dem langen Flur folgt :
  1. Die Jungsumkleide
  2. Die Mädchenumkleide
  3. Schließfächerraum (Hier könnt ihr Wertsachen etc. in euren Schrank lagern)
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Kanna

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BeitragThema: Re: Trainingshalle der Waffen und Meister   Mi Dez 14, 2011 8:45 am

<<-- Speisesaal


Mit einem Sprung vorwärts fing ich dann die grüne Kugel zufrieden und ließ sie wieder frei.
Ich brauchte nur meine Hand über sie zu halten, da wurde aus meinem Talisman ein grünes, warmes Licht, das mich umhüllte. "Masamune, roter Teufel, folge dem Ruf deiner Herrin", es war kein bestimmter Satz nötig, um ihn zu beschwören, aber so wusste er sofort was ich von ihm wollte. Normalerweise verlangte ich von ihm, an meiner Seite zu kämpfen, diesmal aber sollte er gegen mich kämpfen und mich dabei keinesfalls schonen.
Es dauerte nicht lange, da kniete er schon mit gesenktem Haupte vor mir. Nun, ich konnte ihn kaum gebürdig begrüßen, da wurden mir schon die Knie weich. Ah, wie auch immer. Es dauerte immer etwas, bis ich mich davon erholte, immerhin war eine Beschwörung auch nicht ohne. Aber so konnte ich auch gut trainieren, meine Kraft für die Beschwörung einzuteilen.
"Tut mir leid, Masamune, ich fürchte, wir können nicht lange zusammen spielen... Aber ich erwarte von dir keine Gnade", wir würden uns nicht gegenseitig töten, nein. Dazu waren wir zu schwach. Wie waren Eins, es hatte keinen Sinn uns gegenseitig nieder zu metzeln. Zur Belohnung, dass er mich in seinem Schoß etwas rasten ließ, küsste ich seine Stirn.
Nach einer Weile war ich dann bereit. Ich zog mein Schwert und verlangte von ihm dasselbe. Er zog zwei. Kein Wunder, das war seine Art zu Kämpfen.
"Diesmal möchte ich, dass du für das erste meine Geschwindigkeit förderst. Anschließend darfst du, so lange du bleiben kannst, mein ganzes Können auf die Probe stellen", von uns beiden war er der bessere Schwertkämpfer, demnach wollte ich von ihm lernen. Er war mir der liebste Schatz auf Gottes Erden. Würde ich ihn verlieren, würde ich in meinem Kummer mein Umfeld zerstören...
Ach, da war nur ein Problem... er konnte nur so lange bleiben, wie meine Kraft reichte, um ihm in der irdischen Welt zu halten.
Lautlos kündigte ich den Kampf an, indem ich versuchte, so schnell wie Möglich hinter ihn zu gelangen. Natürlich war ich für ihn immernoch zu langsam... er meinte, ich hätte mich um eine Milli-Sekunde verbessert, weshalb ich ihn entgegen schrie, er solle sich nicht mit zu kleinen Fortschritten zufrieden geben. Aber ich konnte sogar unter seiner Maske erkennen, dass er grinste.
Er wehrte die stumpfe Seite meines Katanas ab, indem er mir seine stumpfe Seite in die Seite rammte und mich gen Wand schmetterte.
Es war kein leichter Aufprall, natürlich nicht. Obwohl er mich geschohnt hatte. Keuchend rappelte ich mich wieder auf und versuchte immer schneller zu werden.
"Ich gebe dir eine neue Aufgabe! Bestrafe mich, wenn ich die umherstehenden Trainings-Figuren beschädige!", befahl ich ihm, denn nur so konnte ich tatsächlich Kontrolle über meine Kräfte erlangen. Es ergebe keinen Sinn, wenn ich meine Verbündeten tötete, nur, weil sie im Weg standen. Außerdem würde ich so lernen, mich besser auf meine Umgebung zu konzentrieren.
Nein, wenn ich trainierte, dann nahm ich mich selbst sehr hart ran und sorgte dafür, dass Masamune auch ordentlich durchgriff.
Als ich nämlich eine der Puppen in Fetzen gerissen hatte, erschien er plötzlich vor mir und schmetterte mich an die Decke. Die Schwerkraft arbeitete dabei gegen mich und zog mich auf den Boden, sodass ich aufstöhnte, als ich auf diesen fiel. Ich wünschte, ich hätte keine Schmerzen, Schmerzen waren als Waffe unnötig. Aber leider Gottes konnte ich sogar Bluten, das mir Masamune oft bewies. Schürfwunden an Bauch und Rücken zeigten mir, dass ich auch in einer Weise sterblich war. Vielleicht nicht so einfach, aber doch.
Mein Kimono löste sich von meinen Schultern und die Bannzettel wurden sichtbar. Blaue Flecken waren schon zu erkennen, der roten Teufel selbst aber hatte ich kaum berührt. Vielleicht war ich eine anbetungswürdige und starke Schwertkämpferin, im Gegensatz zu anderen, aber Masamune war stärker als ich. Das beschämte mich.
Kurz darauf merkte ich, dass ich kaum noch Kraft hatte, um ihn bei mir zu behalten und ich befahl ihm, mein ganzes Können zu testen.
Je schwächer ich wurde, desto schwächer wurde er. Aber ich war in der Lage, mit der stumpfen Seite meines Schwertes über seine Wange zu fahren, sodass ein blauer Fleck entstehen würde. Kurz danach zerpuffte er und mein grüner Talisman blieb übrig.
Nein, der Kampf hatte gewiss nicht lange angedauert. Aber wenn man Kraft opfern musste, um sich einen gebürdigen Gegner zu erschaffen, war das schon sehr anstrengend und schrecklich. Keuchend steckte ich mein Schwert in seine Scheide, nahm wieder meine menschliche Gestalt an, die meine Wunden aber nicht überdecken konnte. Blaue Flecken am ganzen Leib, Schürfwunden an Brust und Rücken und geprellte Knochen.
Das war's. Wie sonst auch immer nach meinem "eigenen" Training, sank ich zu Boden, lehnte mich vor Schmerz aufstöhnend an die Wand und schlief ein. Wenn ich aufwachen würde, würden meine Wunden wieder verheilt sein, auch die Knochen würden nicht mehr geprellt sein. Aber bis dahin wollte ich einfach nur schlafen...
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Saigo

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BeitragThema: Re: Trainingshalle der Waffen und Meister   Di März 20, 2012 10:36 am

Schweigend trat ich in die Trainingshalle, in der gerade Kanna trainierte. Mit ihrem abscheulichen Dämonenvieh. Konnte sich das Ding nicht mal die Mühe geben, ein etwas ansehnlicheres Äußeres anzunehmen? Bei dem Anblick wurde einem beinahe übel.
Als sie endlich fertig war und zusammensank, ging ich auf sie zu und betrachtete sie. Kanna war so klein und zierlich und jetzt war ihr Körper so verunstaltet. Das konnte man ja nicht mit ansehen. Sie verlangte sich in ihrem Training zu viel ab. Wenn es mal drauf ankommen würde, könnte sie wahrscheinlich nicht reagieren können, weil sie so erschöpft war.
Aus meiner Jackentasche zog ich eine Tube mit einer kühlenden Salbe. Diese strich ich auf Arme und Beine des schlafenden Mädchens. Dann ging ich zu den Spinten und holte aus meinem eine lange Kutte. Falls Kanna nichts zu wechseln dabei hatte, könnte ich ihr das leihen. Ich war im allgemeinen angeekelt, eine absolut verschwitzte Person zu sehen. Wir war nunmal eingebläut worden, dass es wichtig war, gepflegt zu sein.
Eine Weile betrachtete ich sie noch, dann weckte ich sie mit einem leichten Tritt. Er dürfte ihr nicht wehtun, aber wecken würde er sie trotzdem.
"Steh auf! Ich will trainieren." Ich wartete ungeduldig, dass sie reagierte und begann schon einmal, meine Muskeln zu dehnen. Die Jacke hatte ich bereits ausgezogen und stand nur noch in einem eng anliegenden, den muskulösen Oberkörper betonenden, T-Shirt und einer Stoffhose vor ihr. Wie sonst im Training zu zweit würden wir damit anfangen, dass sie sich in die Waffe verwandelte und ich ein paar Übungen mit ihr durchführte. Erst dann würden wir gegeneinander kämpfen.
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Kanna

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BeitragThema: Re: Trainingshalle der Waffen und Meister   Di März 20, 2012 11:45 am

Ich hatte ganz gut geschlafen. Masamune half mir dabei, denn er versprach mir immer, auf mich aufzupassen. Im Schlaf überrumpelt zu werden, machte mir Angst. Es zeugte von Unnützigkeit. Und unnütz zu sein, tat mir weh.
Der Schmerz in meinem Körper verfolgte mich in meine Träume. Ich fragte mich, wie ein tauber Körper, wie meiner, noch schmerzen konnte. Es war... eine angenehme Überraschung. Das zeigte, wie menschlich ich sein konnte.
Ich spürte etwas angenehm kühles und wurde dadurch in den Halbschlaf gerissen. Jemand kümmerte sich um mich. Ich hatte keine Ahnung, wer es war, ich konnte kein Gesicht erkennen. Und ich konnte mir auch nicht ansatzweise vorstellen, wem wohl diese sanften Hände gehörten.
Ein unsanfter Ruck fuhr mir durch Mark und Bein. Er zog sich von meiner Schulter, bis hin in meinen Nacken und zerpuffte in meinem Kopf, wie ein weißer Stern in meinem Sichtfeld, der einen unangenehm schmerzhaften Druck in meinem Kopf hinterließ.
"Hm...", murrte ich leise auf, als mein schwacher Körper dem Stoß nachgab und etwas zur Seite kippte. Unsicher und verschlafen sah ich zu ihm auf, musterte meine versorgten Wunden und dann wieder ihn. "Das hättest du nicht tun müssen", sie waren schon einigermaßen gut verheilt.
Vorsichtig stand ich auf, wackelte noch etwas auf meinen wunden Beinen und suchte bei der Wand Halt. "Du hättest das Gespräch mit der Dame nicht abbrechen müssen. Sie fühlt sich jetzt bestimmt abgewiesen", meinte ich müde und musterte ihn. Ich wollte funktionstüchtig sein. Sonst hatte ich eigentlich keine Aufgabe. Als wollte ich diese würdig erfüllen. Ob er wütend auf mich war und deswegen trainieren wollte?
Müde ging ich auf ihn zu und nahm seine rechte Hand. In diese legte ich den grünen Stein Masamunes.
Hilf mir ihm zu helfen...
"Es sah so aus, als hättet ihr großen Spaß. Da wollte ich nicht stören, deswegen dachte ich, wäre es dir von Nutzen, wenn ich trainieren würde", ich hatte nicht gemerkt, dass ich auch ein leichtes, blaues Auge davon getragen hatte.
Es kümmerte mich nicht. Ich gehörte meinem Meister. Da stand es mir nicht zu, mich zu beschweren.
Unsicher sah ich zu dem großen Mann auf. Ein abwesendes und kühles Lächeln schlich sich über meine Lippen. "Du bist groß geworden", ich hatte mich allerdings nicht verändert...
Meine Stimme war eigentlich nichts mehr, als ein leises Hauchen. Ich wurde unsanft aufgeweckt, da konnte man nicht zu viel von mir verlangen.
"Ich werde dir nützlich sein, auch, wenn ich davor einen kleinen Kampf hatte", sie wollte nicht "keine Sorge" sagen. Niemand sagte, dass er sich um sie sorgte, vielleicht erlaubte sie sich zu viel, das zu sagen.
Ich kicherte leise und musterte unsere Hände. "Masamune-chan ist sauer...", ich bat ihn erneut. Natürlich, ich konnte ihn verstehen, wir hatten immerhin gerade erst gekämpft. Aber ich bat ihn inständig.
Durchschlagskraft sollte sein sein, wenn er mit mir verbunden war.
Ein seltsam, grünes Licht strahlte zwischen unsere Finger hindurch und verschluckte uns vollkommen. Es blendete auch mich und ich schloss meine Augen.
Als ich aufwachte, war ich eigentlich nicht wirklich anwesend. Ich hatte einen Traum. Einen Traum, in dem ich ein Schwert war.
Obwohl alles finster war, wusste ich, was geschah. Aber diese Finsternis war immer wieder angsteinflößend.
Ich hatte mich zusammengerollt, im innersten Kern, in der innersten Dimension des Schwertes und die Augen geschlossen, sodass ich einen natürlichen Grund für die Dunkelheit hatte. Unnatürliche Dunkelheit machte mir Angst und anfangs wusste ich auch nicht, wie ich mit ihr klar kommen sollte.
Aber er war mein Meister und er verlangte es. Er sprach auch mit mir, weshalb ich nicht sehr einsam war. Aber ich konnte ihn nicht mehr sehen und ihn alleine zu fühlen und zu hören, war zu wenig, um meine Angst zu vertreiben.
Mein Herz raste und mein Magen fühlte sich kalt und leer an. Ich war schon so oft in diesem Zustand, aber er tat immer wieder weh.

Auf der Klinge des Schwertes waren kleine Kratzer zu sehen, die darauf hindeuteten, dass Kanna verletzt war. Aber das rote Stahl würde sich bald regenerieren.
"Ist es zu deiner Zufriedenheit, Saigo-sama?"
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BeitragThema: Re: Trainingshalle der Waffen und Meister   Mi März 21, 2012 7:37 am

Ungeduldig tappte ich mit dem Fuß auf den Boden und hatte die Arme vor der Brust verschränkt. "Ein Danke hätte gereicht. Du bist schlechter, wenn du blaue Flecken hast. Also richte dich nicht allzu sehr zu.", tadelte ich sie. Es war mir gleich, ob sie Schmerzen hatte oder nicht. Hauptsache, sie funktionierte gut.
Ich machte eine wegwerfende Bewegung mit der Hand. "Ach was. Sie war nicht interessant genug, um weiter mit ihr zu sprechen. Ich konnte sowieso nichts mit ihr anfangen. Gefühlsblockade. Es wäre mir zu viel Mühe, die zu lösen. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob es eine ist, die von einem Außenstehenden gelöst werden kann. Oft ist das ja auch wie bei Siegeln, dass nur der Urheber sie auflösen kann."
Ich lachte hart auf. "Spaß? Also Spaß sieht eigentlich anders aus. Dieses Mädchen hat mich gelangweilt. Dass du trainiert hast, ist ja gut für dich, aber ich habe nichts davon, wenn du die ganze Zeit so erschöpft bist." Mit dem Daumen strich ich über den grünen Stein. Er war sehr schön.
Ich war groß geworden? Was sollte der Satz denn? Ja, ich war groß. Aber ich war doch nicht in den fünf Minuten gewachsen, in denen wir uns nicht gesehen hatten! "Verzeihung, aber ist dir irgendetwas Schweres auf den Kopf gefallen?", fragte ich leicht amüsiert. Sie war heute wirklich seltsam.
"Blabla. Ich weiß, ich weiß. Du wirst mir nützlich sein." Wieso sagte sie das immernoch? Das Mädchen war wirklich komisch drauf.
"Ach wirklich? Ich hoffe doch nicht, dass er es auf mich ist." Dieses abgrundtief hässliche Wesen.
Ich schloss die Augen, als das grelle Licht aufleuchtete. Und als es endlich verblasst war, hatte ich eine schöne, scharfe Klinge in der Hand. Ich ging auf eine der Übungspuppen zu und drosch auf sie ein. Wenn man mich von außen beobachtete, könnte man glauben, dass ich tanzte. Kein Wunder: Bei Elfen sah es sogar tänzerisch aus, wenn sie auf einer Bananenschale ausrutschten. Ich säbelte der Puppe Arme und Kopf ab und setzte dieses Spiel auch bei zwei weiteren fort. Als ich das getan hatte, focht ich in die Luft. Ich liebte den Kampf über alles und Kanna und ich arbeiteten perfekt im Team zusammen.
Ich legte das Schwert wieder zu Boden, sodass Kanna sich wieder zurückverwandeln konnte. "Ja, alles bestens, Kanna-chan." Ich zog das Schwert, das während der Übungen an meiner Hüfte gebaumelt hatte.
Falls Kanna mal nicht zur Stelle war, musste ich immer eine zweite Waffe bei mir tragen. "Jetzt zeig mir, mal wie gut du schon bist."
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BeitragThema: Re: Trainingshalle der Waffen und Meister   Mi März 21, 2012 8:04 am

Ich musterte ihn etwas demütig und verbeugte mich. "Es tut mir leid, Saigo-sama, ich hatte nicht damit gerechnet, dass du trainieren willst", es war erniedrigend, einem Kind, wie ihm, so ergeben sein zu müssen. Ich hatte mehr Erfahrung als er und es tat mir weh, mitansehen zu müssen, wie seine Entscheidungen von kindlichem Temperament getroffen wurden.
Meine Augen musterten ihn neugierig. "Also gibt es auch Mädchen, die selbst du nicht rumkriegen kannst", stellte ich fest und rieb es ihm unter die Nase, indem meine Stimme einen gewissen, frechen Ton annahm.
Ich schnaltzte innerlich mit der Zunge. Manchmal ergaben seine kindlichen Aussagen keinen Sinn. Er war eindeutig noch zu jung.
"Nur, wenn ich mich um mein Training kümmer, kann ich dir nützlich sein. Demnach trainiere ich nicht für dich, also bin ich für dich erschöpft, nicht für mich", rechtfertige ich meine Wunden und hörte, wie Masamune leis knurrte.
Ich sah zu ihm auf, während ich mich auf die Kraft des Steines konzentriere. "Ja, dein Stolz", sein Stolz fiel mir manchmal tatsächlich auf den Kopf und zerbrach mich. Nun, was sollte ich sagen. Falscher Stolz eben. Dinge, die er nicht verstand, verurteilte er. So war er eben.
Nun, er hatte wenigstens noch Stolz. Mein Lebenssinn bestand darin, ihm zu nützen. Bis zu seinem Tod. Dann müsste ich etwas neues finden. Es gab viel zu viel Zeit tot zu schlagen.
Während ich im dunkeln saß, hatte ich mich auf seine Umgebung konzentriert, ihn mit Koordinaten und ausreichend Kraft und Schnelligkeit versorgt. Alles eben, das in meiner Macht stand.
Er liebte den Kamp. Er war wie ein Kind, das im Blut spielte.
Als ich dann wieder am Boden landete, landete ich auf meinem Gesäß und sah ermüdet zu ihm auf. Nochmals?
"Sofort...", wollte ich gehorchen, doch es dauerte länger, als erwartet, dass meine Kraft in meine Beine fand. Es war auch anstrengend, ihn mit Kraft zu versorgen. Er nahm es manchmal zu selbstverständlich, dass ich ihn versorgte. Wie war das mit "Ein Danke hätte gereicht?" Himmel, wenn ich das nur von ihm gehört hätte, ich hätte es in einem Tagebuch festgehalten. Aber was machte es schon. Etwas, wie ich, sollte sich nicht beschweren. Etwas, wie ich hatte gar nicht das Recht oder die Kraft dazu. Ich war etwas, dem man die Zunge rausschneiden könnte, ohne, dass es murrte.
Etwas taumelnt stand ich auf. Es dauerte auch eine Weile, bis ich mich zurecht fand, meinen heißen Kopf zum denken bringen konnte. Meine zitternde Hand griff um mein Schwert und ich zog es aus seiner Scheide. "Du hast dich kein bisschen verändert", verglich ich ihn mit dem Kind, das ich gesehen hatte und mit dem, das er jetzt war. Aber auch ich nicht. Niemand von uns hatte sich verändert.
Entschlossen nahm ich Kampfhaltung an und musterte ihn eine Weile, um die Schwächen meines Feindes zu meinen Stärken zu machen. Nun, ohne mich war er wohl etwas langsamer.
Stumm lief ich auf ihn zu, nicht einmal meine nackten Füße machten Lärm. Kurz vor ihm verschwand ich dann und tauchte oberhalb von ihm wieder auf. Schnelligkeit war mein Gebiet.
Mein Haar und die Luft zischte an meinen Ohren vorbei und mein Schwert brauste auf ihn herab. Natürlich würde ich ihn nicht töten, aber wenn er sich nicht wehrte, würde ich ihn ernsthaft verletzen können.
So dachte ich, aber meine Kraft schwand, Sekunde um Sekunde.
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